Homepage fertig!

Melanie Lanner Kreativität

Das Chaos sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt. (Karl Kraus)

Nach einem arbeitsintensiven, inspirierenden und kreativen Sommer ist meine Homepage fertig. Hier findest du das Ergebnis: http://seiwerdubist.at/

Der Prozess der Homepageerstellung an sich war spannend zu beobachten: Ein Wechselspiel aus Ordnung und Chaos, Klarheit und Auflösung, Weitergehen und Stillstand – ein Tanz der Polaritäten.

In meiner Reflexion ist mir bewusstgeworden, dass eigentlich alle Projekte, die ich bisher gemacht habe, ähnlich abgelaufen sind.

Es gab eine Phase der Idee, die mich so inspiriert hat, dass ich nach Möglichkeiten gesucht habe, sie umzusetzen – Möglichkeiten, die auf bisherigen Erfahrungen in meinem Leben beruhen.

Ein kleiner Exkurs: Spannend ist auch, woher diese Inspiration stammt, denn ich habe nie das Gefühl, als würde sie aus mir herauskommen. Ich wurde von der Inspiration selbst geküsst… Inspiration, die überall und immer da ist, eine unendliche Fülle… für jeden und jede! :-)

Von der Inspiration geküsst, kommt trotzdem irgendwann immer der Punkt, an dem es nicht weitergeht, weil meine bisherigen Erfahrungen und Zugänge für diese neue Herausforderung nicht ausreichen. Das ist meistens der Punkt, an dem Frustration und Angst entsteht. Ich versuche, alles zu kontrollieren, bis ich merke, dass nur noch Loslassen hilft.

Hingabe ans Chaos sozusagen. Danach passiert scheinbar nichts. Oft ist es schwer, diese Phase auszuhalten, mich in diese Leere hinein zu entspannen und ihr zu vertrauen. Im Endeffekt ist es wie eine Schwangerschaft, die bis zur Geburt auch im geheimnisvollen Dunklen wirkt. Vielleicht macht dir das Mut, wenn du auch wieder einmal das Gefühl hast, in einem Projekt festzustecken?!?

„Man muss noch Chaos in sich haben,
um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
(Friedrich Nietzsche)

Irgendwann führt das Schwanger-Gehen dann zu einer Geburt: einer neuen Idee, einer neuen Einsicht, einem neuen Zugang. Meistens dann, wenn ich es am wenigsten erwarte. Oder sich alles bis zu einem Höhepunkt der Frustration aufgeschaukelt hat.

Danach geht es dann darum, diesen neuen Zugang, den nächsten Schritt im Projekt zu manifestieren, d.h. konkret umzusetzen. Auch hier entstehen oft Ängste, die manchmal plötzlich wie Monster aus der Vergangenheit auftauchen. Denn was hat eine Homepageerstellung mit der Angst zu tun, alleine gelassen zu werden?!? – Eigentlich ja nichts, aber…

Eine Phase der konkreten Umsetzung folgt, in der ich mich meinen Ängsten stelle und ihnen begegne – bis ich wieder zu einem Punkt komme, an dem ich nicht weiterkomme…

… und das Rad dreht sich und dreht sich und dreht sich ;-)

Lutz Müller, Psychotherapeut/Analytische Psychologie nach C. G. Jung aus Deutschland, beschreibt diesen Prozess in seinem Buch „Suche nach dem Zauberwort – Identität und schöpferisches Leben“ (Kreuz Verlag) sehr anschaulich und bringt es mit dem Yin-Yang-Prinzip des Taoismus (der Philosophie, die auch dem Shiatsu zugrunde liegt) in Verbindung (S. 87-89). Mehr…

Melanie LannerHomepage fertig!

Ich will…

Melanie Lanner Texte

Erst war ich sprachlos. Leise, fluchtartig habe ich dich verlassen.
Nur nicht stören. Nicht auffallen. Nicht da sein.
Nicht mehr hier sein, wenn ich nicht mehr hier sein soll.
Weggehen, wenn du allein sein willst.
Wenn du willst, was du willst.

Aber was will ich? Ja, was will ich?
Nur hier sein, solange ich nicht störe.
Nur in dein Leben treten, wenn du mich lässt.
Nicht auffallen. Nicht stören.
Du bestimmst die Nähe und die Länge der Begegnung, die Dauer und die Intensität.

Nicht auffallen. Nicht stören.
So habe ich die Worte verloren.
Das Gefühl.
Das Gefühl für mich.
Aber nicht mich. Nein, mich nicht.

Zuhause habe ich geschlafen.
Im Traum das Pferd aus dem Stall befreit.
Jetzt bin ich so voller Worte, dass ich nicht weiß, wie ich sie aufs Papier bringen soll –
vom mehrdimensionalen Raum in meinem Körper auf ein zweidimensionales Papier.
Wo ist der Anfang und wo ist das Ende?
Was ist Gefühl? Und was ist Gedanke? Und wo ist da der Unterschied?

Erwartungen.
Vielleicht sollten wir einmal darüber sprechen.
Was hast du für Erwartungen an mich?
Und welche stelle ich an dich?
Sie sind und bleiben unausgesprochen.
Sie lauern im Dunkeln, weil ich sie mir nicht anschauen will.
Ich habe Angst, sie tun mir weh.
Sie verunsichern mich.
Und was dann?

Wenn ich über Erwartungen nicht sprechen kann, vielleicht kann ich über Sehnsucht sprechen.
Sehnsucht ist das, was ich nicht bekomme, weil ich es will.
Aber Sehnsucht, das ist doch auch dieses zarte Gefühl, das drängende Gefühl, das leidenschaftliche Gefühl,
das lebendige Gefühl, das Gefühl, das spricht: „Das will ich.“
Aber was will ich?

Ich will Nähe, aber ich will es nicht sagen.
Ich will Küsse, aber ich will nicht küssen.
Ich will Zärtlichkeit, aber ich will sie nicht fordern.
Fordern will ich gar nichts, für mich.
Ich will, dass du willst, ohne mich zu drängen, etwas zu wollen.
Ich will mich nicht Festlegen in meinem Wollen.
Und ich will schon gar keine Verantwortung übernehmen für mein Wollen, meine Sehnsucht, meine Gefühle.

Ich will frei sein. Ich will ich sein.
Ich will. Ja, ich WILL!

(Melanie Lanner, 2011)

Melanie LannerIch will…

Homepage gehackt

Melanie Lanner Magie

Meine Homepages sind gehackt worden. Jetzt steht es für mich an, aus der Zerstörung etwas Neues zu bauen. Deshalb bin ich gerade dabei, meine Homepage neu zu gestalten.

Anfangs war ich natürlich ärgerlich, zumal die Zerstörung nichts als Zerstörung gebracht hat, und kurz auch überfordert, weil einfach alle (Unter-)Seiten betroffen sind. Kein Stein ist auf dem anderen geblieben. Jetzt sehe ich dies als Zeichen – und baue aus den einzelnen Steinen etwas Neues. Keine Ahnung, wo es hingeht – ich bin ebenso gespannt wie du… :-)

Vielleicht hätte ich die Göttin Kali nicht rufen sollen :-) Vielleicht auch doch… Immerhin schafft die Zerstörung des Alten Raum für etwas Neues. Ich habe nur das Gefühl, für das Neue noch zu klein und nicht vorbereitet zu sein. Das Hacken hat mich (natürlich) unvorbereitet getroffen. Ich hätte nicht gedacht, dass JETZT der Zeitpunkt ist. Irgendwann ja, aber jetzt?!? Naja, wie dem auch sei… Jetzt kann ich nur folgen, das Annehmen, wie es ist. Die Kontrolle habe ich verloren, jetzt kann ich etwas über Hingabe lernen. Kennst du solche Zeiten auch?!?

“[Der] Bereich der menschlichen Irrungen und Wirrungen
[ist] der Lieblingsspielplatz der indischen Göttin Kali.
Sie holt uns ins Leben, gibt uns belebende Ohrfeigen,
sie weckt uns auf, wenn wir dabei sind, in größter Gefahr einzuschlafen.
Sie trommelt auf unseren Knochen und tanzt auf der Haut.“ (Luisa Francia)

Kali ist eine meiner Lieblingsgöttinnen, eigentlich die erste Göttin, die mir „begegnet“ ist. Sie lädt das Chaos ein – und tanzt darin. Durch ihren Tanz entsteht das kosmische Chaos… alles wird durcheinander gewirbelt und auf den Kopf gestellt. Sie liebt das Chaos. Sie ist das Chaos. Und ich merke, dass ich es – wenn ich ganz ehrlich bin – auch liebe. Ich fühle mich lebendig, kraftvoll, stark, inspiriert und getragen. Vielleicht sogar von Kali getragen :-) Jetzt kann ich so richtig zeigen, was in mir steckt. Ist das nicht wunderbar?!? – Dies ist eine Einladung an dich, auch der Kali-Kraft (in dir und um dich herum) zu begegnen. ;-)

Du brauchst nur jeden Tag etwas anders als sonst zu machen.

Mache jeden Tag etwas Ungewöhnliches, Neues, Aufregendes – und Kali lässt nicht lange auf sich warten. Erst läuft alles aus dem Ruder, du verlierst die Stabilität der Gewohnheit und gewinnst – wenn du durchgehst und dich nicht wehrst (was ich die schwerste Lektion daran finde!) – Stabilität und Kraft in dir. Ich spreche aus Erfahrung – ist ja nicht die erste Kali-Zeit in meinem Leben! :-)

Sobald die Homepage fertig ist, gebe ich natürlich Bescheid. Und dann freue ich mich über Feedback – und jetzt schon mal über Mut- und Kraft-Gedanken ;-)

Melanie LannerHomepage gehackt

Mein Selbstheilungsweg

Melanie Lanner Selbstbegegnung

Im Juni hatte ich zehn Tage Urlaub. Urlaub ist für mich immer eine Zeit der Klärung und der intensiven Prozesse. Sobald ich aus dem Alltag, seinen Routinen und Gewohnheiten aussteige und mich treibenlasse, entstehen neue Impulse, Freiräume für Erkenntnisse, richtungsweisende Symbole und neue Ideen. Eine herrlich-intensive Zeit…

Eine Idee, die in der Zeit geboren ist, will ich jetzt mit dir teilen: meinen (Selbstheilungs-)Weg. Mehr…

Foto: Isabel Egger

Foto: Isabel Egger

Melanie LannerMein Selbstheilungsweg

Gleichgewicht – Ungleichgewicht

Melanie Lanner Shiatsu

Im Shiatsu geht es viel ums Ausgleichen der Energien und ums (innere und äußere) Gleichgewicht. Doch was ist das? Was ist Gleichgewicht? Völliges Gleichgewicht bedeutet Stillstand, Tod, Leblosigkeit. In einer perfekten Ordnung hören Moleküle auf zu schwingen. Das Leben hat sich vollendet. Der Tod tritt ein. Wir brauchen also Ungleichgewicht zum Leben.

Foto: NCinDC (CC BY-NC-SA 2.0)

Foto: NCinDC (CC BY-NC-SA 2.0)

Doch wie viel Ungleichgewicht tut gut und wie viel ist zu viel? Mehr…

Melanie LannerGleichgewicht – Ungleichgewicht

Ordnung auf meinem Blog

Melanie Lanner Blog

Alles neu macht der Mai!

Da sich auf meinem Blog als Ausdruck meiner vielfältigen Interessen Einträge zu den verschiedensten Themen finden, und ich ein bisschen Struktur ins kreative Chaos bringen wollte, habe ich meinen Blog nach Themen sortiert. Dadurch hast auch du mehr Überblick über die Themen, die dich besonders interessieren.

Das Ergebnis findest du hier – und ganz viele theoretische (Hintergrund-)Informationen zu Shiatsu, zur ganzheitlichen Gesundheit, viele selbsterprobte und für wertvoll befundene praktische Selbsterfahrungsübungen und Methoden der Selbstverwirklichung.

Melanie LannerOrdnung auf meinem Blog

Dankbarkeitsmeditation

Melanie Lanner Selbstbegegnung

Um der Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen, die gerade in mir und aus mir heraus fließt, habe ich eine für mich stimmige Dankbarkeitsmeditation entwickelt, die ich mit dir teilen will. Zuerst gilt es die Frage zu klären, wem oder was du dankbar bist: vielleicht dem Leben, dir selbst, dem Göttlichen? Vielleicht braucht es auch keinen Namen, du bist einfach dankbar. Wie dem auch sei, verleihe deiner Dankbarkeit Ausdruck. Mit einem Gebet, einer Bewegung, einem Lied, einem Tanz, einem Gemälde, einem Gedicht, einem Moment der Stille, mit Worten, die du sprichst… ganz wie es sich für dich richtig anfühlt.

Als tägliche Praxis ist die Dankbarkeitsmeditation eine machtvolle „Übung“ – du nimmst all das Wundervolle und Gute in deinem Leben wahr. – Und das, wohin sich deine Aufmerksamkeit wendet, wird gestärkt und vermehrt sich weiter… So führt Dankbarkeit zu noch mehr Freude und noch mehr Glück :-) Das klingt doch wunderbar, oder?!

GenussAlso probiere es gleich aus – entwickle deine eigene Form der Dankbarkeitsmeditation. Fünf Minuten pro Tag als Zeit der Dankbarkeit – und es gibt immer etwas, um dankbar zu sein: das Dach über deinem Kopf, das Essen, das uns die Natur so bereitwillig schenkt, Freunde und Freundinnen und andere geliebte Menschen, die wunderschöne Natur, dein Wohlgefühl in deinem Körper, große und kleine Überraschungen des Lebens… Ehre diese Geschenke – und dir wird vielleicht zum ersten Mal bewusst, wie reich du täglich beschenkt wirst.

Melanie LannerDankbarkeitsmeditation

Über das Wollen

Melanie Lanner Selbstbegegnung

Ergänzend zu meinen Gedanken zum Gemeinwohlkongress habe ich mich in der Selbsterfahrung mit der Kraft des Wollens auseinandergesetzt und “zufällig” zur gleichen Zeit das Buch “Kon-Tiki. Ein Floß treibt über den Pazifik” von Thor Heyerdahl gelesen, das mich in diesem Zusammenhang viel gelehrt hat. Mehr…

Foto: Melanie Lanner, Nepal

Foto: Melanie Lanner, Nepal

Melanie LannerÜber das Wollen

Ergänzende Gedanken zur Übung

Melanie Lanner Gemeinwohl

Natürlich gibt es „Sachzwänge“ und reale Gegebenheiten. Natürlich gibt es die Notwendigkeit, mich mit dem Nötigsten zu versorgen und meine Bedürfnisse – auch mit Geld – zu erfüllen. Ich lebe ja in dieser Welt. Alles andere wäre eine Illusion und Weltflucht.

Ich kenne auch die Angst und die Unsicherheit. Ich kenne das Gefühl der Ohnmacht. Ich kenne die Angst, nicht genug Geld zum (Über-)Leben zu verdienen. Ich kenne all dies. – Aber ich kenne auch die Kraft der Hoffnung, des Vertrauens und der Begeisterung. Ich kenne die Kraft, die entsteht, wenn ich meine Aufgabe erfülle. Ich spüre dadurch einen Sinn in meinem Leben. Dieser (Lebens-)Sinn verleiht mir Kraft.

Mich durch die Kraft der Begeisterung und durch das Vertrauens ins große Ganze tragen zu lassen, ist vor allem eine Frage des Fokus: Wohin wende ich meine Aufmerksamkeit? Mit was beschäftige ich mich? Was lade ich in mein Leben ein? Wenn ich mich zu viel mit „dem System“ und zu wenig damit beschäftige, was meine Möglichkeiten, Wünsche und Ziele sind, fühle ich mich ohnmächtig.- Davon hat niemand etwas. Wichtig ist es dann, zu den Fragen zurückzukommen: „Was kann ich tun? Was will ich machen? Worüber habe ich Macht?“ Es ist wichtig zu erkennen, worüber ich Macht habe. Wir alle haben Macht! Wir haben die Macht, unser Leben zu gestalten und unser Feld zu bestellen.

Nutzen wir unsere Möglichkeiten, kommt Macht von Machen.

Melanie LannerErgänzende Gedanken zur Übung

Begeisterung

Melanie Lanner Gemeinwohl

Die Kraft der Begeisterung lässt sich nicht übers Sprechen oder über Gedanken mental begreifen, sie lässt sich nur selbst spüren und erfahren. Ein Experiment dazu: [vielleicht magst du dir dafür eine Kerze anzünden]

Schließe, wenn du magst, für einen Moment die Augen. Oder konzentriere dich auf die Kerzenflamme. Nimm drei kräftige Atemzüge. Nimm wahr, wie du dich gerade fühlst und spürst. Wie nimmst du deine Atmung wahr? Deinen Körper? Wie sitzt du gerade auf? Wie nimmst du deinen Nacken, deine Schultern und deinen Rücken wahr? Wenn du willst, bewege dich, sodass du dich entspannter fühlst. Spüre deinen Oberkörper und deinen Bauch. Deine Arme, Hände, Beine und Füße. Spüre, wie deine Füße den Boden berühren und nimm den Boden unter deinen Füßen wahr. Spüre für einen Moment DICH – ganz in diesem Augenblick. Was für Gefühle und Gedanken bewegen dich gerade? Nimm dies einfach wahr, ohne es zu bewerten! […] Atme noch einmal tief ein und tief aus.

Nimm einen kräftigen Atemzug. Und denke an etwas, das du gerne machst, das dich mit bloßer Freude erfüllt. Etwas, das dich begeistert und dein Herz zum Lachen bringt. Sehe und spüre dich, wie du das tust, was du liebst. Das kann etwas sein, das du täglich machst. Oder etwas, das du schon lange nicht mehr getan hast. Es kann auch etwas sein, das du noch nie zuvor getan hast, wonach du dich aber sehnst. Wichtig ist, dass du es gerne und voller Freude und Begeisterung tust. Oder du tust einfach gar nichts und genießt, zum Beispiel im Urlaub, einfach den Augenblick […].

Wenn du dich gut darin spüren kannst, nimm wieder deine Atmung wahr. Was spürst du in deinem Körper? Wie spürst du deinen Kopf, deinen Oberkörper, deinen Rücken, deinen Nacken, deine Schultern, deinen Bauch, deine Arme und Hände, deine Beine und Füße? Was für Gefühle und Gedanken, Worte oder Erinnerungen tauchen auf? Nimm dies wahr, ohne es zu bewerten. […]

Dann komme wieder zurück. Nimm ein paar kräftige Atemzüge. Öffne deine Augen für einen Moment. Du kannst dich auch strecken und etwas dehnen.

Schließe dann wieder deine Augen. Oder konzentriere dich auf die Kerze. Nimm einen kräftigen Atemzug und lass folgende Worte und Sätze auf dich wirken. Nimm wahr, was sie in dir auslösen. Wie nimmst du deine Atmung wahr? Deinen Körper? Wie spürst du deinen Kopf, deinen Oberkörper, deinen Rücken, deinen Nacken, deine Schultern, deinen Bauch, deine Arme und Hände, deine Beine und Füße? Was für Gefühle und Gedanken bewegen dich gerade? Nimm dies einfach wahr, ohne es zu bewerten! […]

  • Ich muss mich und meine Familie ernähren.
  • Ich habe keine andere Wahl.
  • Ich mag meinen Job zwar nicht, aber was soll ich tun?!?
  • Arbeitslosigkeit
  • Konkurrenzdruck
  • Sachzwänge
  • Der Wirtschaftsstandort Österreich
  • Humankapital
  • Konsum

Lass dies auf dich wirken – und beobachte dich! […] Und dann nimm ein paar kräftige Atemzüge und komme zurück. Öffne deine Augen für einen Moment. Du kannst dich auch strecken und etwas dehnen.

Schließ dann noch einmal deine Augen. Oder konzentriere dich auf die Kerze. Nimm einen kräftigen Atemzug und hole dir noch einmal dein vorheriges Bild der Freude und der Begeisterung zu dir. Hole dir deine Begeisterung zurück. Wenn ein anderes Bild auftaucht, ist es auch gut. Hauptsache, es erfüllt dich mit Freude und Begeisterung. Spüre dich noch einmal in dieser Stimmung. Genieße es! […] Nimm noch ein paar kräftige Atemzüge. Öffne deine Augen, konzentriere dich auf die Kerze.

Das ist die Kraft der Begeisterung, die ich meine. Nimm dir Zeit, die Erfahrung zu verarbeiten. Wenn du magst, mache dir eine paar Notizen.

Es ist deine Entscheidung, mit welcher Haltung du der Welt begegnest.

Ergänzende Gedanken zur Übung

Melanie LannerBegeisterung