Menstruation

… aus ganzheitlicher Sicht

Menstruation heißt wörtlich übersetzt „Mondwechsel“ und leitet sich aus dem lateinischen Wort „mensis“ ab, was Maß, Mond und Monat bedeutet (Voss 1991: 46). In der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM), die dem Shiatsu theoretisch zugrunde liegt, wird Menstruation auch das „Himmlische Wasser“ oder der „Rote Drache“ genannt, da das Blut im Herzen gebildet wird und vom Herzen in die Gebärmutter fließt (Piontek 2000: 129). Menstruationsblut galt bis zur Patriarchalisierung vor ca. 5.000 Jahren als heilig (Northrup 2010: 129). Ihm wurden magische Kräfte zugeschrieben, insbesondere als Zaubermittel innerhalb kultureller Riten (Piontek 2004: 233; vgl. Voss 1991: 26-68).

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Die Menstruation ist auch ein wunderbarer Gratmesser in der ganzheitlichen Gesundheit, weil anhand des Menstruationszyklus, der Beschwerden und Symptome rund um die Menstruation, der Farbe und Qualität des Blutes schon Vieles über den Gesundheitszustand der Frau ausgesagt werden kann. Außerdem lehrt uns die Menstruation, dass das Leben in Rhythmen zyklisch verläuft. Wir sind nicht immer gleich „funktionsfähig“ und gut drauf, nicht gleich leistungsfähig und emotional schwankend. Das ist normal – ja, sogar ein Zeichen für Gesundheit – und kein Grund, uns Sorgen zu machen. Dieser Zyklus ist durch hormonelle Veränderungen bestimmt.

Ein bisschen Schulmedizin…Der Menstruationszyklus

Wir unterscheiden vier Phasen im Menstruationszyklus, der im Normalfall 23 bis 35 Tage dauert: Die erste Phase beginnt mit dem ersten Tag der Blutung, da dieser Tag leicht ermittelt werden kann. Während der Blutung, die ca. drei bis fünf Tage dauert, wird die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) abgestoßen. Im Durchschnitt werden dabei 65 ml, maximal 200 ml Flüssigkeit ausgeschieden. Die zweite Phase zwischen Menstruationsblutung und Eisprung lässt den Follikel, der die Eizelle enthält, im Eierstock reifen und wird deshalb „Follikelreifungsphase“ genannt. Sie dauert zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen. Von dieser Phase ist die Länge des Menstruationszyklus hauptsächlich abhängig. Die dritte Phase entspricht dem Eisprung, wenn das Ei vom Eierstock in den Eileiter „springt“. Dort kann das Ei innerhalb von 12 bis 18 Stunden befruchtet werden. Wird das Ei nicht befruchtet, kommt es vom Eisprung bis zur Menstruationsblutung zur vierten Phase, der sogenannten „Lutealphase“ oder prämenstruellen Phase. Diese dauert relativ konstant zwischen zehn und 16 Tagen und endet mit der Menstruationsblutung. Diese vier Phasen werden durch Hormone gesteuert, die die Eierstöcke und die Hypophyse ausgelöst vom Hypothalamus produzieren. Von der Menarche (der ersten Menstruationsblutung) bis zur Menopause (der letzten Blutung) erleben Frauen diesen Zyklus ungefähr 400 Mal. Oder anders formuliert, wir verbringen ungefähr sechs Jahre unseres Lebens mit unserer Menstruationsblutung.

Und noch etwas genauer: Nach der Menstruationsblutung gibt der Hypothalamus das Signal an die Hypophyse, das Hormon FSH (Follikelstimulierendes Hormon) auszuschütten. Das FSH veranlasst die Eierstöcke, den Zyklus mit der Follikelbildung und Eireifung einzuleiten und Östrogene auszuschütten. Der erhöhte Östrogenwert im Blut ist das Signal für den Körper, Gebärmutterschleimhaut (für die Einnistung des möglicherweise befruchteten Eis) aufzubauen. Der Zervixschleim verdünnt sich, um die Spermien im Körper der Frau ca. fünf Tage am Leben zu halten, weswegen in der natürlichen Empfängnisverhütung die Konsistenz des Zervixschleims ein wichtiger Hinweis auf die fruchtbaren Tage ist.

Ist das Ei reif, platzt der Follikel auf und das Ei „springt“ in den Eileiter. Dort kann es zur Befruchtung kommen. Wird das Ei nicht befruchtet, zerfällt es. Das befruchtete Ei wandert ca. drei bis vier Tage durch den Eileiter in die Gebärmutter, um sich dort einzunisten.

Nach dem Eisprung wird vom Hypothalamus veranlasst in der Hypophyse das Hormon LH (Luteinisierendes Hormon) ausgeschüttet. Dieses lässt den Follikel zum Gelbkörper, einer endokrinen Drüse, werden, der Progesteron erzeugt. Progesteron verändert die Bedingungen in der Gebärmutter so, dass sich ein befruchtetes Ei einnisten kann. Es lässt den Zervixschleim verdicken, weswegen sich ein für Spermien undurchdringlicher Schleimpfropfen bildet. Das LH stoppt darüber hinaus durch das relative Absacken des FSH-Werts im Blut eine weitere Follikelbildung, weswegen wir während dieser Zyklusphase unfruchtbar sind. Außerdem lässt Progesteron den Muttermund verschließen, weswegen auch die Veränderung des Muttermundes ein wichtiger Hinweis in der natürlichen Empfängnisverhütung ist.

Hat keine Befruchtung stattgefunden, zerfällt der Gelbkörper und die Progesteronproduktion versiegt. Und die Menstruationsblutung setzt ein, bei der die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird. Der Abfall des Progesteronspiegels veranlasst den Hypothalamus, der Hypophyse den Auftrag zu erteilen, FSH auszuschütten, und eine neue Eireifung kann beginnen.

Menstruationszyklus schulmedizinisch

Abbildung 1: Menstruationszyklus aus westlicher Perspektive

Durch dieses ausgeklügelte System der Steuerung und des Gleichgewicht der Hormone im weiblichen Körper wird deutlich, wie fein aufeinander abgestimmt die einzelnen Körperbereiche und die Phasen des Menstruationszyklus sind. Störungen in einem Bereich, z.B. in den Eierstöcken, haben Auswirkungen auf das gesamte Zusammenspiel. Und es wird deutlich, dass die Menstruation ein Gratmesser für viele Themen der Gesundheit von Frauen ist.

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Die Menstruation aus Sicht der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM)

Auch in der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) wird der Rhythmus des Menstruationszyklus beschrieben. In der Sprache der TCM heißt dies das Wechselspiel zwischen Yin und Yang. Yin steht in dabei im Zusammenhang mit dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, des Blutes und der Energie (Ki). Yang ist der Funke, den es zum Eisprung braucht, das heißt, am Höhepunkt der Yin-Phase schlägt unser Zyklus beim Eisprung um in die Yang-Phase, und Energie und Yang bringen in der prämenstruellen Phase das Blut zum Uterus. Am Höhepunkt des Yang wandelt es sich wieder zum Yin, und der Blutsee entleert sich.

Ich merke (im Gegensatz zum westlichen Ansatz der ganzheitlichen Medizin, der die Rhythmen genau umgekehrt betrachtet), dass ich in der Aufbauphase des Yin, also in der ersten Zyklushälfte, besonders sensibel und emotional leicht aus der Bahn zu werfen bin. Ich bin besonders offen, feinfühlig und „gspürig“ (um es einmal österreichisch zu sagen). Ich brauche Ruhe und viel Zeit für mich. Das gehört zur Qualität des Yin. Rund um den Eisprung werde ich offener für äußere Impulse, suche vermehrt Begegnung und Kommunikation und fühle mich inspiriert. Inspiration ist der Funke des Yang. Wenn ich in der Yang-Phase nach dem Eisprung nicht aktiv bin, Ideen umsetze und meine Ziele konsequent verfolge, werde ich unausgeglichen, ja manchmal sogar unausstehlich. Prämenstruelle Symptome (dazu unten mehr) verstärken sich, und ich fühle mich wie ein im Käfig eingesperrter Tiger. Meine Nachtträume sind ebenso intensiv wie meine Gefühle. Zur Menstruationsblutung, wenn das Yin wieder Einzug hält, werde ich ruhiger. Wenn das Blut fließt, kann auch mein Leben wieder in ruhigeren Bahnen fließen. Wie ist das bei dir?

Mir hat es geholfen, diesen Rhythmus zu erkennen und anzunehmen – und mein Leben soweit wie möglich danach auszurichten. Menstruationsbeschwerden werden dadurch weniger oder hören ganz auf. Wie ist dein Rhythmus?

Es gibt keinen richtigen oder falschen Rhythmus, es gibt nur DEINEN. Und es gibt die Möglichkeit, dein Leben nach deinem eigenen Rhythmus auszurichten. Was brauchst du dafür? Manchmal hilft ein theoretisches Konzept wie das der TCM, manchmal nicht… Weil es mir geholfen hat, meinen ureigenen Rhythmus anzunehmen, will ich ihn mit dir teilen. Und weil Menstruation ganz viel mit Rhythmus zu tun hat und Menstruationsbeschwerden eine Aufforderung sind, uns mit unserem Lebensrhythmus zu beschäftigen.

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Die Menstruation aus ganzheitlicher Sicht

Rhythmus ist auch ein integraler Teil der Wirkung von Shiatsu-Behandlungen. Im Shiatsu wird der ganze Mensch gesehen – ein Einheit von Körper, Psyche und Geist. Körperliche Symptome können also auch psychische und mentale Hintergründe haben.

Einheit von Körper – Psyche –  Geist am Beispiel der Menstruation

Körperlicher Prozess Verschlüsseltes Wissen  Störungen des Energieflusses Körperliche Manifestation
Menstruationszyklus Zyklen der Kreativität und die Einstimmung auf unbewusste lunare Informationen Weigerung, sich auf die Zyklen von Hell und Dunkel einzustellen sowie Schatten anzuerkennen und durchzuarbeiten keine, schwere,
unregelmäßige Menstruation
PMS

Tabelle 1: Die Anatomie weiblichen Wissens (Northrup 2010: 120)

Menstruationsbeschwerden haben häufig psychische Ursachen und stehen in Zusammenhang mit Konflikten hinsichtlich der Frauenrolle und Problemen mit der eigenen Weiblichkeit (Northrup 2010: 137). Deshalb bezeichnet Voss PMS als „patriarchal erzeugte Krankheit“ (Voss 1991: 29).

Die hormonelle und emotionale Heilung von Frauen beginnt, wenn sie den Menstruationszyklus als Bestandteil der inneren Stimme akzeptieren (Northrup 2010: 127). Mit mehreren Menstruationsbeschwerden und ihren Botschaften werden wir uns in Folge beschäftigen:

Menstruationskrämpfe (Dysmenorrhoe)

Etwa 60 % aller Frauen leiden unter Menstruationskrämpfen (Northrup 2010: 137). Es lassen sich organische Menstruationskrämpfe, die organische Ursachen als Grundlage haben (wie zum Beispiel Endometriose), und funktionelle Menstruationskrämpfe unterscheiden, die  keine „organischen“ Erkrankungen als Ursache haben. Ein leichtes Ziehen in der Gebärmutter und leichte Rückenschmerzen sind jedoch normal und zeigen, dass der Körper während der Blutung schwer arbeitet. Sind die Menstruationsschmerzen krampfartig, bedarf dies Abklärung und gegebenenfalls eine Behandlung:

  • Westliche Interpretation: zu hoher Spiegel des hormonähnlichem Prostaglandins F2α; durch die Ablösung der Gebärmutterschleimhaut Abgabe von Prostaglandin ins Blut; Behandlung durch Antirheumatika, um die Synthese des Prostaglandins zu verhindern, sowie orale Ovulationshemmer (Elias/Ketcham 1995: 243-244; Northrup 2010: 138, 142)
  • Östliche Interpretation: gestautes Leber-Ki mit verdicktem Blut (vor allem bei Schmerzen vor der Menstruation); Kälte in der Gebärmutter, was auf einen Mangel an Milz-Ki hinweist, so dass Kälte in den Uterus eindringen kann (Elias/Ketcham 1995: 243)
  • In der ganzheitlichen Gesundheit werden zusätzlich dazu auch Stress und belastende Lebenssituationen bei Menstruationskrämpfen zum Thema. Außerdem geht es um die Fragen: „Wie kann ich die Schmerzen als Signal nutzen, etwas für mich selbst zu tun?“ und „Ist der Schmerz eine Art Geburtsschmerz – was will in mir geboren werden?“ Ich kann mich noch gut erinnern, als ich zum ersten Mal einen solchen menstruellen Geburtsschmerz gespürt habe. Ich war schon fast auf dem Weg zur Shiatsu-Ausbildung, als diese wehenartigen Schmerzen anfingen. Davor kannte ich „nur“ krampfartige und ziehende Schmerzen, mit denen ich umgehen konnte. Doch das war eine Dimension von Schmerz, die ich davor noch nie erlebt hatte (und danach auch nur bei der Geburt meiner Tochter). Ich habe mich zum Glück während diesem Schmerz daran erinnert, dass ich vor kurzem von einem „Geburtsschmerz“ bei Menstruationskrämpfen gelesen hatte. Also habe ich mich ins Bett gelegt und mich gefragt, was in mir geboren werden will. Als die Antwort kam, war der Schmerz auch weg, und ich konnte ohne Schmerzen und mit neuen Erkenntnissen zum Shiatsu-Wochenende gehen.

Die US-amerikanische Frauenärztin Christiane Northrup empfiehlt darüber hinaus eine adäquate Versorgung mit Vitamin C, Vitamin B6 und Magnesium. Besprich dies bitte mit deiner Frauenärztin oder deinem Allgemeinarzt! Auch ein Verzicht auf nicht-biologische Milchprodukte, vor allem von Käse, Eis, Hüttenkäse und Joghurt, kann die Symptome vermindern. Kläre dies bitte ebenfalls ärztlich oder durch eine Ernährungsberatung ab!

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Mindestens 30 bis 60 % aller Frauen leiden an PMS, also verschiedenen Beschwerden zwischen dem Eisprung und der Menstruationsblutung, wobei die 30- bis 40-jährigen Frauen am stärksten betroffen sind (Northrup 2010: 145; Voss 1991: 32). Die Beschwerdebilder reichen von emotionaler Unausgeglichenheit (z.B. Wutausbrüche und depressive Verstimmungen) und Reizbarkeit über Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit, Ödeme, Rückenschmerzen und Spannen in den Brüsten bis zu Schlaflosigkeit, mentaler Verwirrung und einer erhöhten Unfallgefahr. Es gibt mehr als hundert PMS-Symptome. Um PMS zu diagnostizieren, ist es weniger wichtig, welche Beschwerden, sondern ob sie zyklisch auftreten. PMS ist immer ein Zeichen von einem Ungleichgewicht im Körper:

  • Westliche Interpretation: Störung der Progesteronproduktion, Ungleichgewicht im Östrogen- und Progesteronspiegel; Ursachen unklar; Behandlung durch Progesterontherapie und medikamentöse Behandlung der Symptome (Elias/Ketcham 1995: 302, 305-306; Northrup 2010: 154, Ridolfi/Franzen 1998: 238).
  • Östliche Interpretation: Anzeichen einer Stagnation von Blut und Ki (Ridolfi/Franzen 1998: 238-240; Elias/Ketcham 1995: 302-303):
    – gestautes Leber-Ki: Blockierung und Stagnation (u.a. Reizbarkeit, Schmerzen in der Brust, Kopfschmerzen, Gefühl des Aufgetriebenseins)
    – mangelndes Milz- und Nieren-Ki: allgemeines Aufgetriebensein, chronische Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, Mattigkeit, Schmerzen im ganzen Körper, verstärktes Verlangen nach Süßem

PMS ist multifaktoriell begründet und muss deshalb ganzheitlich betrachtet werden. Wenn PMS nicht behandelt wird, verschlimmern sich die Symptome mit der Zeit (Northrup 2010: 147). Als Behandlungsprogramm schlägt die US-amerikanische Ärztin Christiane Northrup folgende Punkte vor (Northrup 2010: 151-152, ergänzt durch S. 148-149; vgl. auch Elias/Ketcham 1995: 303-304, 307-308, Pröll 2004: 148-177):

  • Ernährungsumstellung: fettarme, stärke- und faserstoffreiche Ernährung; Verzicht auf Koffein (auch in Form von Schokolade), raffinierten Zucker und Weißmehl; mehr essentielle Fettsäuren, vor allem Linolsäure (u.a. Saflor-, Sonnenblumen- und Maisöl, Nüsse und Kerne) – Bitte mit medizinischem Fachpersonal oder ErnährungsberaterInnen abklären!
  • Nahrungsergänzung: Magnesium, B-Vitamine (v.a. Vitamin B6), γ-Linolsäure, Vitamin E – Bitte mit medizinischem Fachpersonal oder ApothekerInnen abklären!
  • Stressreduktion: Tiefenentspannung, Meditation oder Shiatsu
  • Körperliche Bewegung: dreimal wöchentlich mindestens 20 Minuten
  • Kräuter: Mönchspfeffer, Herzgespann, Falsche Einhornwurzel, Löwenzahnwurzel – Bitte mit medizinischem Fachpersonal oder ApothekerInnen abklären!
  • Druck spezifischer Shiatsu-Punkte (Näheres zu Shiatsu findest du hier.)

In der ganzheitlichen Gesundheit geht es bei PMS außerdem darum, die eigene Einstellung zur Menstruation zu hinterfragen und einen positiven Zugang dazu zu finden. Auch der Umgang mit unseren Gefühlen beschäftigt uns in der prämenstruellen Phase im Besonderen. Immer wieder werde ich in meiner Shiatsu-Praxis gefragt, wie die Frauen mit ihren Stimmungsschwankungen vor der Menstruation umgehen sollen und ob die Emotionen in ihrer Heftigkeit „echt“, also beachtenswert sind. Meine Erfahrung ist, dass die Gefühle immer „echt“ sind und viel Weisheit in sich tragen. Die Intensität der Gefühle mag stärker sein als in anderen Phasen des Menstruationszyklus, aber das, was uns die Gefühle sagen wollen, ist beachtenswert, weil es aus unserer Tiefe kommt, zu der wir in der prämenstruellen Phase und während der Blutung leichter Zugang finden. Es geht also darum, den Gefühlen Raum zu geben und ihnen zuzuhören. Ich habe in meiner prämenstruellen Phase schon oft meine Ehe hinterfragt, das Mamasein verflucht und meine Lebensweise prinzipiell abgelehnt. Die Intensität meiner Gefühle erschreckt mich – da hasse ich meinen Mann oft richtiggehend, bekomme Fluchtphantasien aus meinem Alltag als Kleinkindmama, will alles hinschmeißen und einfach weg –, und doch liegt in jedem dieser Gefühlsausbrüche zumindest ein Körnchen Wahrheit (manchmal sind es auch riesige Körner!). Ich spüre die Konflikte mit meinem Mann in dieser Phase deutlicher. Ich spüre auch deutlicher, was ich brauche, z.B. einen Ausgleich zu meiner gebenden und fordernden Aufgabe als Mama. Ich spüre, was ich nicht will und was ich verändern muss in meinem Leben, damit es mir besser geht. Das alles erzählen mir meine Gefühlsausbrüche in der prämenstruellen Phase. Ist das nicht wunderbar?

Rote Frau

Menstruation und Shiatsu

Shiatsu zeigt aus meiner Erfahrung sehr gute Wirkung bei den oben beschriebenen Menstruationsbeschwerden Dysmenorrhoe und PMS sowie bei einem unregelmäßigen Zyklus (der kürzer als 24 oder länger als 35 Tage ist), bei Zwischenblutungen und anderen dysfunktionalen Blutungen sowie bei langen Blutungen (Menorrhagie) oder schweren Blutungen (Hypermenorrhoe). Durch ein ganzheitliches Verstehen setzt Shiatsu bei Menstruationsbeschwerden auf mehreren Ebenen an. Dabei wird der Zustand des Fortpflanzungssystems als Spiegel unseres gesamten gesundheitlichen Zustandes und nicht als abgeschlossene Einheit verstanden. Ausgangspunkt der Behandlung sind Hinweise bzw. die Aufzeichnungen zum Menstruationszyklus (zur Regelmäßigkeit, Farbe und Qualität des Blutes, Schmerzen etc.), wodurch sich bestimmte Themen bereits feststellen lassen.

Zuerst müssen organische Ursachen ausgeschlossen bzw. ärztlich/gynäkologisch abgeklärt werden, wie zum Beispiel ob Endometriose oder Myome die Ursache für die Menstruationsbeschwerden sind, ob eine Anämie vorliegt oder ob es andere gynäkologische Diagnosen gibt. Östrogen- und Progesteronwerte müssen neben anderen Blutwerten überprüft sowie ein Vitamin- und Spurenelementmangel ausgeschlossen werden. Fragen nach der Lebensweise, nach Stressfaktoren, Ernährungsgewohnheiten und Bewegung ergänzen diese erste Erhebung.

Danach wird im Shiatsu festgestellt, ob ein energetisches Ungleichgewicht, Blockaden in bestimmten Körperbereichen und Energiestaus in einzelnen Meridianen Ursache der Beschwerden sein kann. Der Hormonhaushalt wird durch das Nieren-Ki beeinflusst. Leber- und Milz-Pankreas-Ki regulieren die Gebärmutter und ihre Umgebung. Der Leber-Meridian ist für die Speicherung und Regulierung des Blutes sowie für Muskelkontraktionen zuständig. Das Milz-Pankreas-Ki steht im direkten Zusammenhang mit der Qualität des „Fleisches“ im Uterus und dem Blutaufbau. Die Hintergründe zur Menstruation im Shiatsu sind komplex. Es empfiehlt sich, sich an eine kompetente Shiatsu-Praktikerin zu wenden! Die Meridianenergien werden durch die Behandlung ins Gleichgewicht gebracht und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Dadurch können die körperlichen Symptome gelindert werden. Einzelne Akupunkturpunkte, die mit dem Blutfluss, dem Hormonsystem und der Beckenenergie im Zusammenhang stehen, werden unterstützend stimuliert. Blockierungen, besonders im Beckenraum, werden durch Rotationen und Dehnungen gelöst. Darüber hinaus trägt der rhythmische, konstante und wärmende Druck in der Shiatsu-Behandlung zu Entspannung und Stressreduktion bei. Und Stress ist eine der häufigsten psychosozialen Ursachen für Menstruationsbeschwerden.

Darüber hinaus werden die Ursachen und Ursprünge der Menstruationsbeschwerden beleuchtet. Im Rahmen einer Shiatsu-Behandlung beschäftigen wir uns mit den Fragen nach unserer Einstellung zur Menstruation, zu unserem Frausein und unserem weiblichen Körper. Auch emotionale Belastungssituationen, Beziehungs- und familiäre Probleme sowie andere Stressfaktoren können durch die Körperarbeit an die Oberfläche kommen und zum Thema werden. Dieses umfassende Bild hilft uns, den Ursprüngen und damit den Botschaften der Beschwerden auf die Spur zu kommen. Denn in Menstruationsbeschwerden liegen oft tiefliegende Themen begraben und wertvolle Erkenntnisse verborgen – wenn wir ihnen zuhören.

Tipps und unterstützende Übungen werden individuell entwickelt und „für den täglichen Gebrauch” mitgegeben, damit „deine Tage” wieder zu DEINEN Tagen werden können.

Neugierig? Dann freue ich mich, wenn du einen Termin vereinbarst!

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Tipps und Übungen für dich zuhause

Bei Menstruationsbeschwerden ist es wichtig, das Becken vor Eindringen von Kälte und Feuchtigkeit zu schützen. Dafür bietet es sich an, vor allem in der zweiten Zyklushälfte beim Sitzen einen warmen Schal oder eine Decke um die Hüften zu binden. Da die Knöchel in der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) im direkten Zusammenhang mit dem Fortpflanzungssystem stehen, müssen diese ebenfalls warmgehalten werden. Legwarmer haben sich für mich bewährt. Auch die gute alte Wärmflasche ist eine wahre Wunderheilerin – daheim und in meiner Praxis.

Da das Blut jeder Frau einen individuellen Ausdruck hat, eine eigene „Sprache“ spricht, kann über die Aufzeichnung der Menstruationsbesonderheiten (Farbe, Fluss, Beschaffenheit, Dauer des Zyklus, Schmerzen) der gesundheitliche Allgemeinzustand einer Frau eingeschätzt werden. Empfehlenswert ist hierfür das Anlegen eines MenstruationstagebuchsHier findest du eine Zusammenfassung der Hinweise, die das Menstruationsblut aus Sicht der TCM bietet, sowie Möglichkeiten, dein Ungleichgewicht zu beheben (pdf). Alleine die wertschätzende und aufmerksame Beschäftigung mit unserer Menstruation wirkt oft Wunder!

In der TCM wird der Menstruationszyklus als natürliches Abbild des Naturgesetzes der stetigen Wandlung gesehen. Alles fließt und wechselt zwischen den Polen Yin und Yang. Ist der Menstruationszyklus gestört, gilt die Frage auch dem Rhythmus in unserem Leben: „Wie regelmäßig ist mein Leben?“ Und über das Ausgleichen unseren Rhythmen, z.B. einen regelmäßigen Schlaf- und Essrhythmus sowie einen fließenden Atemrhythmus können wir auch unseren Menstruationszyklus regulieren.

Regelmäßig Zeit draußen im natürlichen Licht zu verbringen, reguliert ebenfalls unseren Menstruationszyklus. Ist dies aufgrund deiner Lebensumstände nicht möglich, kannst du auch künstliches Licht verwenden. Dafür setze dich täglich morgens und abends zwei Stunden sehr hellem Licht (2500-10 000 lux) aus (Northrup 2010: 152).

Auch die Abstimmung des Menstruationszyklus auf die Mondphasen haben sich für mich als heilsam erwiesen. Nachdem ich die Pille für zehn Jahre genommen und dann abgesetzt habe, hatte ich für zwei Jahre keine regelmäßige Menstruation mehr. Mein Frauenarzt wollte mir Gelbkörperhormone verschreiben und meinte, ohne diese könnte ich nie Kinder bekommen. Ich habe mich entschieden, meinem Körper Zeit zu geben und meiner inneren Stimme vertraut, die gesagt hat: Es geht auch ohne künstliche Hormone. Ich habe angefangen, ein Menstruationstagebuch zu führen. Und als ich dann die Mondphasen dazu eingetragen habe (mit denen ich davor nicht viel am Hut hatte), hat sich meine Menstruation „ganz von alleine“ auf einen regelmäßigen Zyklus eingestellt. Das erstaunt mich selbst immer noch…

Du kannst die „Mondkraft“ auch zusätzlich einladen. Dafür lasse vom 14. bis 17. Zyklustag (nach dem ersten Tag deiner letzten Blutung) bzw. rund um deinen Eisprung nachts eine gewöhnliche Nachttischlampe mit einer 100-Watt-Birne brennen, die du neben deinem Bett auf den Boden stellst. Die Lampe sollte einen Schirm haben, der das Licht auf Decke und Wand lenkt, um ungestört schlafen zu können. Die Lichttherapie sollte über sechs Monate beibehalten werden (Northrup 2010: 164). Achte ansonsten darauf, dass dein Schlafzimmer möglichst dunkel ist.

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Regelmäßige Pausen, Ruhephasen und Stressreduktion sind das Um und Auf der Linderung von Menstruationsbeschwerden. Für mich haben sich Meditation, die Progressive Muskelrelaxation, das Autogene Training und natürlich Shiatsu als hilfreich erwiesen.

Auch Bewegung, mindestens 3x wöchentlich je 20 min, wirkt sich positiv auf Menstruationsbeschwerden aus. Vor allem Konditionssportarten wie Laufen, Schwimmen und Radfahren sowie sanfte Dehnungen wie beim Yoga oder Bewegungsarten, die den Energiefluss durch den ganzen Körper fördern und den Geist beruhigen, wie Tai Chi und Qigong, sind geeignet. Aber auch schon ein schnelles Gehen bringt unsere Energie in Schwung – und, wie wir im Shiatsu sagen, unser Leber-Ki stagniert nicht (was eine häufige Ursache von Menstruationsbeschwerden ist). Um besonders die Beckenenergie ins Fließen zu bringen, bietet sich (freies) Tanzen zu Musik, die dir Freude macht, sowie das Hüftkreisen (auch mit einem Hula-Hoop-Reifen) an. Schüttle regelmäßig, vor allem in der zweiten Zyklushälfte, deine Beine aus, damit sich die Energie dort nicht staut. Denn dies lässt auch die Beckenenergie frei fließen.

Besonders angenehm empfinde ich während der Menstruationsblutung und am Beginn von zyklusbedingten Kopfschmerzen eine Körperhaltung, die das Becken weit öffnet. Gehe hierfür mit breit geöffneten Knien in die Hocke. Bringe deine Händeflächen (wie beim Namaste) vor deiner Burst zusammen und bringe deine Ellenbogen je an ein Knie. Halte dich aufrecht und deine Wirbelsäule gerade. Atme tief in deinen Bauch ein und aus. Und lasse dich beim Ausatmen noch mehr in die Öffnung sinken! Verweile so einige Atemzüge und genieße die Öffnung im Bauchraum.

Die TCM-Ernährungslehre sieht auch einen Zusammenhang zwischen einer auf Milchprodukten basierenden Ernährung und Menstruationsbeschwerden, da sie den Körper verschleimen. Außerdem kann eine fettarme und belaststoffreiche Ernährung regulierend auf den Östrogenwert wirken. Besprich das bitte mit einer Ernährungsberaterin oder mit medizinischem Fachpersonal!

Außerdem ist es wichtig, (zum Beispiel im Rahmen der jährlichen Gesundenuntersuchung) abklären, ob dein Körper über ausreichend Magnesium (Heißhunger auf Schokolade, vor allem in der zweiten Zyklushälfte, ist ein wichtiger Hinweis auf Magnesiummangel!), Vitamin B6 und B12, Folsäure, aber auch Vitamin C, E und Selen verfügt. Auch die Progesteron- und Östrogenwerte sollten überprüft werden. Bei Progesteronmangel gibt es die Möglichkeit, sich natürliches Progesteron in Form von Yamswurzeln (z.B. als Kapseln oder Creme) zuzuführen. Bitte erkundige dich hierfür bei deiner Gynäkologin oder deinem Frauenarzt!

Für mich haben sich Mönchspfeffer, Himbeerblätter-, Schafgarbe- und Frauenmanteltee als hilfreich bei Menstruationsbeschwerden herausgestellt. Auch Traubensilberkerze (als Fertigarzneimittel) wird in der Literatur häufig erwähnt. Bitte besprich das mit deiner Ärztin oder deinem Arzt oder in der Apotheke!

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Bei Menstruationsbeschwerden geht es auch immer wieder um die Fragen nach dem Frausein und unserer Beziehung zu unserem weiblichen Körper. Frausein ist ein komplexes Thema, das auch mit sozialen Strukturen, kollektiven Geschlechterrollen, familiären Prägungen und persönlichen Erfahrungen zu tun hat. Es führt zu weit, dies hier alles näher auszuführen. Aber ich lade dich ein, dich mit deinem Frausein und deinem weiblichen Körper auch gedanklich auseinander zu setzen, um dir so Prägungen bewusst zu machen, die dich einschränken und dir nicht guttun. Entwickle dein eigenes Bild von deinem Frausein und deinem weiblichen Körper. Ich arbeite bei diesem Thema (wie auch bei vielen anderen) gerne mit Bildern. Welche Frauen sprechen dich an (als reale Vorbilder, als Figuren in Filmen und in Büchern, als Archetypen)? Was an ihnen gefällt dir? Welcher Aspekt spricht dich genau an? Trägst du diesen Teil auch in dir? Hat er Raum in deinem Leben? Wie kannst du ihn einladen? Ich schreibe und schreibe und schreibe darüber in mein Tagebuch. Auch der Austausch mit wertschätzenden Freundinnen kann in der Auseinandersetzung mit dem eigenen Frausein sehr hilfreich sein. Ich habe mich zum Beispiel über mehrere Jahre mit Freundinnen einmal im Monat zu unserem Frauenkreis getroffen, wo all die Themen Raum bekommen haben – und (zum Teil) Heilung finden konnten. Auch das Malen deines Frauseins und deines (weiblichen) Körpers sowie deiner Gebärmutter hat sich in der Praxis als unterstützend herausgestellt. Dafür kannst du auch im Rahmen einer Imagination in deine Gebärmutter reisen und sie anschließend malen. Mehr Zugänge zu deiner Gebärmutter findest du bei Myome. Weitere Hinweise zur Auseinandersetzung mit deinem Frausein findest du in meinem Artikel über Eierstöcke.

Neben einem positiven Frauen- und Selbstbild geht es bei Menstruationsbeschwerden auch um einen positiven Zugang zu deiner Menstruation. Was schenkt sie dir? Was schätzt du an ihr? Wie kannst du dich in deinem stetig wandelnden Menstruationszyklus annehmen? Was würdest du deiner Tochter (wenn du eine hättest), gerne über die Menstruation mitgeben? Auch bei den Fragen haben sich für mich das Tagebuchschreiben und der Austausch mit Freundinnen bewährt. Auch Rituale können ein Zugang sein, ein positives Gefühl zu deiner Menstruation und deinem Blut zu entwickeln. In einem Ritual kannst du deine Blutung ehren, so wie es viele Jahrtausende unserer Menschheitsgeschichte gang und gäbe war. Wenn du dafür Anleitung benötigst oder dir Begleitung auf deinem Weg wünschst, freue ich mich, wenn du mit mir Kontakt aufnimmst. Informationen zur Ritualgestaltung findest du hier.

the philospher (CC BY_NC_ND 2.0)

the philospher (CC BY_NC_ND 2.0)

Als grundlegend erachte ich es bei Menstruationsbeschwerden, den eigenen Menstruationszyklus und eigenen Rhythmus zu achten – was natürlich in unserer Gesellschaft und durch unsere alltäglichen Herausforderungen an Grenzen stößt… Doch manchmal ändern schon die kleinen Veränderungen sehr viel! Manchmal ist ein kurzer Moment der Stille ausreichend, in dem du in dich hinein spürst: Was will ich eigentlich gerade? Was brauche ich? Wie nehme ich meinen Körper wahr? Und was würde ihm jetzt guttun? Nimm dir die Zeit, die Botschaften deines Körpers zu hören – und setze sie, so gut du es vermagst, um! Ohne Stress, sondern in liebevoller Anteilnahme mit dir selbst.

In meiner Praxis geht es in der Beschäftigung mit Menstruationsbeschwerden auch immer wieder um familiäre Probleme, emotionale Belastungen und innere Konflikte. Dadurch wird mir jedes Mal mehr bewusst, wie sehr ein gesunder Menstruationszyklus von einem inneren und äußeren Gleichgewicht abhängt und wie tiefgehend die Beschäftigung mit Menstruationsbeschwerden sein kann. Die ganzheitliche Körperarbeit Shiatsu ist ein Weg, den Botschaften deiner Menstruationsbeschwerden zu begegnen – statt dich den Schmerzen und Beschwerden ohnmächtig ausgeliefert zu fühlen. (Mehr Informationen hier).

Neugierig? Dann freue ich mich, wenn du einen Termin vereinbarst! Ich begleite dich gerne in deinem Prozess!

Quellen und zusätzliche Literatur

Elias, Jason/Ketcham, Katherine (1995): Im Haus des Mondes. Heilen durch Intuition und weibliche Weisheit. München: Knaur.

Francia, Luisa (1988): Drachenzeit. 2. Auflage. München: Frauenoffensive.

Northrup, Christiane (2010/1994): Frauenkörper. Frauenweisheit. Wie Frauen ihre ursprüngliche Fähigkeit zur Selbstheilung wiederentdecken können. München: Arkana.

Piontek, Maitreyi D. (2000): Das Tao der Frau. Energiearbeit, Selbstheilung, Sexualität. 4. Auflage. München: Heyne.

Piontek, Maitreyi D. (2004): Das Tao der weiblichen Sexualität. Das Praxisbuch für Frauen. Berlin: Ullstein.

Piontek, Maitreyi D. (2012): Das Wunder der weiblichen Sexualität. Ganzheitliches Praxisbuch. München: Heyne.

Pröll, Gabriele (2004): Das Geheimnis der Menstruation. Kraft und Weisheit des Mondzyklus. München: Goldmann.

Ridolfi, Ray/Franzen, Susanne (1998): Das große Shiatsu-Handbuch für Frauen. München: dtv.

Voss, Jutta (1991): Das Schwarzmond-Tabu. Die kulturelle Bedeutung des weiblichen Zyklus.
3. Auflage. Stuttgart: Kreuz.

Weitere Informationen zu Menstruation und Shiatsu im Flyer des HARA-Shiatsu-Instituts (pdf)

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Melanie LannerMenstruation