Hochsensibilität braucht einen starken Dünndarm

Melanie Lanner Shiatsu

Bist du hochsensibel? Dann ist die Kraft des Dünndarms für dich von besonderer Bedeutung: Denn wer viel wahrnimmt, muss auch mit Vielem umgehen. Als hochsensible Person muss ich wissen, was mir – auch auf der subtilen, energetischen Ebene – guttut und was nicht. Ich muss bewusst die Entscheidung treffen, was von all den Einflüssen ich integriere und was ich wieder loslasse – weil es nicht zu mir gehört, weil es mir nicht guttut, weil es nicht zu mir passt: Seien es Meinungen und Konzepte anderer Menschen, seien es ihre Energien oder die Atmosphäre von Orten…

hochsensibel

Manchmal ist es auch gar nicht so leicht zu unterscheiden, wann ein äußerer Einfluss persönlich mir gilt und wann es „einfach nur“ das ist, was ich wahrnehme, weil es im Raum ist, weil es die andere Person als Thema mitbringt, weil es gerade unserer kollektiven Zeit entspricht…

Doch diese Unterscheidung ist wichtig. Ansonsten verlieren wir uns selbst und wissen nicht mehr, wo wir beginnen und wo wir aufhören. Dann verwechseln wir beispielsweise „schlechte äußere Energien“ mit dem Gefühl, selbst etwas falsch gemacht zu haben und deshalb diese „Reaktion“ der anderen Person zu ernten. Dann ordnen wir die Reaktionen anderer Menschen falsch ein, weil wir glauben, sie würden in ihren (Re)aktionen uns persönlich meinen. Daran kann so manche Beziehung scheitern.

Es ist also wichtig unterscheiden zu lernen: Was gehört zu mir? Was nehme ich „nur“ wahr? Und was tue ich mit dem, was ich wahrnehme? Wichtig für uns selbst. Und für unsere Beziehungen.

Suchst du Unterstützung auf diesem Weg? Dann freue ich mich, wenn du einen Termin für eine Shiatsu-Behandlung vereinbarst.
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Literatur: Elaine N. Aron (2013): Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen. 9. Auflage. München: MVG.

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