Selbstbilder

Melanie Lanner Selbstbegegnung, Shiatsu

Derzeit bin ich damit beschäftigt, meine eigene Identität zu finden… eine Identität unabhängig davon, wie ich glaube sein zu sollen, zu müssen… einfach ICH! Das ist natürlich eine ganz kleine Frage, die sich in aller Schnelle beantworten lässt :-) Und doch habe ich das Gefühl, ich bin einen Schritt weiter… Meine Erkenntnisse und Bilder will ich mit dir teilen, um dir Mut zu machen, auch dieser Frage nach der Identität nachzugehen, gerade dann, wenn du keine Antwort hast. Denn mein erstes Bild kam in einem Traum: ein leeres Haus. Und dann die Frage, mit was will ich es füllen? Gut, mit positiven Selbstbildern.

Hier mein erstes Selbst-Bild, also ein Vor-Bild, wie ich als Frau sein will:

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Und wie du vielleicht auch siehst, passen der Oberkörper und die Beine nicht wirklich zusammen, eine klare Trennung, eine Spaltung, ein Bruch. Auch eine Bruchstelle, an der ich leicht zu zerrütten bin, weswegen ich schnell durch einen Windstoß von außen aus der Bahn geworfen und umgehauen werden kann. Dann stehe ich zwar wieder auf, aber das ist doch mühsam und anstrengend auf Dauer.

Diese Bruchstelle zu heilen, war mein zweiter Auftrag an mich. Dafür habe ich dieses Bild gestern zerschnitten und werde es verbrennen, sobald mich das Feuer lässt… Ich habe schon zehn Streichhölzer verbraucht, aber bisher hat keines das Feuer entfachen können :-) Die Schnitzel sind nur ein bissi angekokelt. Ich übe mich also in Geduld! Und probiere es immer wieder.

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Dennoch war das Zerschneiden befreiend! Und jetzt ist ein (leerer) Raum entstanden für ein neues Bild, das ich auch mit dir teilen will, sobald es fertig ist. Es sind nämlich auch nach drei Versuchen noch Änderungen vorzunehmen… derzeit an den Schultern… nur so als kleiner Vorgeschmack! …

Nach mehrmaliger Überarbeitung ist mein Selbst-Bild fertig – schau:

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Besonders spannend finde ich den Prozess der Veränderung – im Bild, jedoch auch in meinem inneren Gefühl mir selbst gegenüber. Ich will gar nicht zu viel verraten, sonst stehle ich dir quasi die Selbst-Erkenntnis und die Neugierde aufs Ausprobieren.

Ich lade dich ein, ebenfalls ein Vor-Bild von dir zu malen. Wie willst du sein? Wie sieht dein Vor-Bild aus? Wie ist dein Vor-Bild im Frausein/Mannsein? Es geht nicht darum, ein gutes Bild zu malen – ich bin auch keine Malerin und habe mich vor dem Malen wahrscheinlich ebenso gefürchtet wie du :-) sondern darum das, was du dir wünschst, wie du sein willst, auszudrücken, zu materialisieren, damit du Schritt für Schritt zu dem werden kannst, wer du wirklich bist. Wenn wir neue Wege beschreiten, ist es nicht sinnvoll, an alten Bildern festzuhalten oder ausgetretene Pfade zu beschreiten. Dann ist es wichtig ein neues Bewusstsein zu entwickeln, auch für sich selbst: Wer will ich wirklich sein?

Und wenn du Lust hast, bring das Bild zur nächsten Behandlung mit. Vielleicht finden wir gemeinsam noch “blinde Flecken”. Ich habe mein Bild fünfmal überarbeitet :-) Vielleicht entdecken wir bisher verborgene Potentiale. Vielleicht gibt es Wege und Möglichkeiten, die dich unterstützen, zu der oder dem zu werden, wer du wirklich bist oder sein willst. Denn wenn ich eines sicher herausgefunden habe, dann das: Es ist viel sinnvoller, mich an der Zukunft, an dem, was möglich ist, was an Potentialen in mir ist, auszurichten als an meiner Vergangenheit, die im Großen und Ganzen aus nicht sehr ermutigenden Bildern besteht ;-) Also, mach dich auf die Reise in deine Zukunft, zu deiner Vision und deinem Vor-Bild und bringe das mit, wer du wirklich bist (und nicht, wer du warst, oder wer du glaubst, sein zu sollen) – und hüte es wie einen Schatz! Mein Bild hängt jetzt übrigens in einem goldenen Rahmen ganz stolz über meinem Bett :-)

Melanie LannerSelbstbilder

Wann fühlst du dich in Balance?

Melanie Lanner Selbstbegegnung

Tag und Nacht halten sich zur Frühlingstagundnachtgleiche am 21. März die Waage. Ein kurzer Moment der Balance, des Gleichgewichts, der inneren wie äußeren Harmonie. Ich lade dich ein, in diesen Gleichgewichtszustand, der dich umgibt, einzutauchen und daran mitzuwirken. Wann fühlst du dich im Gleichgewicht? Was stört dein Gleichgewicht? Was brauchst du, um dich im Gleichgewicht zu fühlen?

Die Frühlingstagundnachtgleiche ist auch ein Fest der Initiation, des Übergangs, ein Wendepunkt. Nimm diesen kurzen Moment der harmonischen Stille, den Moment zwischen dem Einatmen und Ausatmen wahr – und dann setze bewusst deinen nächsten Schritt, einen ersten Schritt über die Schwelle. Du lässt das Alte hinter dir und bringst das, was du in der Dunkelheit des Winters und der Nacht an Ideen und Visionen gefunden hast, ans Licht. Du setzt neue Samen deiner Ziele und Projekte in die Erde. Durch die Kraft der zunehmenden Sonne keimen diese und wachsen und wachsen und wachsen… in ein neues lichtvolles Leben. Du bist jetzt bereit, dich auch im Außen zu zeigen, dich gleich einer Blüte zu öffnen und in deiner Schönheit zu entfalten.

Frühlingstagnundnachtgleiche

Eine Möglichkeit, dein Wachsen zu feiern:

Was du brauchst: eine Pflanzen-Knolle, z.B. eine Nelke, einen Topf mit Erde, einen Stift (um auf dem Topf zu schreiben), dein Tagebuch zum Schreiben und, falls du dein Wachsen als Ritual feierst, deine Ritualutensilien (zur Ritualgestaltung)

Beginne damit, dass du deine Absicht festlegst, z.B. „Ich feiere heute die Frühlingstagundnachtgleiche, den Gleichgewichtszustand von Tag und Nacht und mache den ersten Schritt, das, was ich zum Erblühen bringen will, im Wachstum zu unterstützen“. Sprich dies am besten laut aus! Lege dir alles zurecht, was du brauchst. (Jetzt kannst du, wenn du möchtest, dein Ritual beginnen.)

Verwurzle und erde dich. Spüre, wie deine Wurzeln bis tief in die Erde reichen und dich mit Nahrung und Energie versorgen. Strecke deine Arme in den Himmel und spüre, wie du dich in deiner vollen Größe entfaltest und zeigst. Atme in dieser Position mehrmals tief ein und aus – und spüre der Frage nach: Was von dir willst du zeigen? Was in dir will dem Licht entgegenwachsen? Du kannst auch eine Blume visualisieren, wie sie sich entfaltet und in ihrer ganzen Pracht erblüht. Du bist diese Blume. Was in dir will erblühen?

Wenn du deine Antwort gefunden hast, schreibe auf den Topf, was du genau zum Erblühen bringen willstNimm deine Pflanzen-Knolle und setze sie in den Topf mit Erde. So pflanzt du das, was du in dir zum Erblühen bringen willst, symbolisch ein. Nimm dir Zeit, die Knolle zu betrachten, die Erde in deinen Fingern zu spüren. Spüre, wie du das, was du zeigen und ans Licht bringen willst, jetzt in die Erde setzt, damit es gedeihen und erblühen kann. Nimm das Pflanzen deiner inneren “Knolle” mit all deinen Sinnen wahr. Betrachte deinen Pflanzentopf, in dem die Knolle – unter der Erde bedeckt – darauf wartet, emporzuschießen und sich ganz zu öffnen.

Nimm dir Zeit, all dies noch nachwirken zu lassen. Wenn du magst, kannst du dir Notizen zu deinen Eindrücken und Erfahrungen in deinem Tagebuch machen. Schaue, ob es noch etwas zu tun oder erledigen gibt. Und finde dann für dich einen stimmigen Abschluss. (Wenn du ein Ritual gestaltet hast, beende es jetzt.)

Jetzt geht es in den nächsten Wochen darum, das Pflänzchen zu hegen und zu pflegen, im Wachstum zu unterstützen, und das heißt auch auf das richtige Gleichgewicht von Wasser, Wärme, Sonnenlicht, Dünger und so weiter zu achten. So wirkst du Tag für Tag die Magie der Frühlingstagundnachtgleiche, damit das, was du in dir zum Erblühen bringen willst, wirklich in einer wunderschönen Blume erblüht und sich in voller Pracht und Schönheit entfaltet.

So bilden wir dann gemeinsam eine wunderschöne Blumenwiese :-)

Melanie LannerWann fühlst du dich in Balance?

Was willst du ans Licht bringen?

Melanie Lanner Selbstbegegnung

Gerade befinden wir uns in der Zeit des Lichtfests (01./02.02.), das uns mit unseren kreativen Potentialen verbindet. Ich nutze diese Kraft, um meinen ersten Blogartikel zu schreiben. Was willst du ans Licht bringen?

Eine Möglichkeit, das zunehmende Licht zu feiern:

Jetzt ist eine Zeit des Beginns. Die Saat und manche Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Erste Pflanzen sprießen, Keime beginnen zu wachsen, nachdem sie seit der Wintersonnenwende ihre Kraft im Schoß der Erde gesammelt haben. Jetzt werden die Keime in uns und um uns herum auch nach außen sichtbar. Unsere Wünsche und Ideen konkretisieren sich.

Dieses Fest ist der Inspiration und Kreativität, aus der etwas Neues entsteht, geweiht. Was wünscht du dir an Inspiration und Kreativität für den kommenden Frühling? Wie willst du dich kreativ ausdrücken, deine Kreativität entfalten? Woraus schöpfst du deine kreative Kraft? Mach dich auf die Reise zu deiner eigenen kreativen Quelle, öffne dich der unendlichen Inspiration, um auch das Licht des kreativen Ausdrucks in dir wachsen zu lassen!

Kerze Lichtfest

Was du brauchst: eine Kerze, Kerzenfarbe, ein Feuerzeug, dein Tagebuch zum Schreiben und, wenn du es als Ritual feiern magst, deine Ritualutensilien (siehe Ritualgestaltung)

Beginne damit, dass du deine Absicht festlegst, z.B. „Ich feiere heute das Lichtfest, das Licht in mir und begegne dem, was ich ans Licht bringen will“. Sprich dies am besten laut aus! Lege dir alles zurecht, was du brauchst.

(Wenn du dein Fest als Ritual gestalten willst, findest du hier Informationen dazu).

Finde eine bequeme Sitzposition und versetze dich in eine leichte Trance bzw. in eine meditative Stimmung (wie das geht, siehst du hier). Du kannst an deinen inneren Kraftort reisen oder dich an einen anderen lichtvollen inneren Ort begeben. Du kannst auch einfach in deine eigene innere Stille lauschen. Du kannst deine innere Weisheit um Hilfe bitten. Ich tue mir am leichtesten, wenn ich sie mir als Wesen vorstelle, mit dem ich kommunizieren kann, zum Beispiel als „die weise Alte“, „die Amme“, „den weisen Alten“. In meinem inneren Bild ist meine Weisheit eine alte weise Frau mit grauen langen Haaren, einem klaren, gütigen Blick und einer immensen Präsenz. Sei einfach offen, wie sich dir deine innere Weisheit zeigen will. Wir tragen sie alle in uns – also keine Sorge, sie wird sich dir zeigen.

Verbinde dich mit deiner inneren Weisheit, so wie es sich für dich stimmig anfühlt … und gehe der Frage nach: Was willst du ans Licht bringen? Was bist du bereit, in der folgenden Jahreszeit ans Licht zu bringen? Was willst du nach außen zeigen und sichtbar machen?

Höre auf die Antwort in deinem Inneren. Wenn eine Antwort Unbehagen in dir auslöst (aber keine Angst oder Panik!), ist es wahrscheinlich die „richtige“. Vielleicht ist es auch etwas, das sich schon die letzten Wochen oder Monate angebahnt und immer wieder kurz gezeigt hat. Oder es ist ein schon vergessen geglaubter Kindheitstraum oder ein Wunsch, der dich schon ein Leben lang begleitet, vor dem du jedoch immer zurückgeschreckt bist. Vielleicht ist es das Naheliegende, das Alltäglichste, das du dir vorstellen kannst, oder das, was dir am meisten Angst macht, dem du dich am wenigsten gewachsen fühlst, wo aber deine Sehnsucht hingeht… Wie dem auch sei, lasse die Kontrolle los – und lasse dich überraschen. Du brauchst nur zuhören. Manchmal zeigt sich die Antwort in Worten, manchmal in Bildern, manchmal in einem Symbol, manchmal in einem vagen Gefühl oder einem Gedanken… Sei offen für das, was sich dir zeigen will.

Wenn du deine Antwort gefunden hast, schreibe sie mit Kerzenfarbe auf deine Kerze. Das können ein Wort, ein kurzer Satz und/oder ein Symbol sein. Wenn du deine Kerze fertig gestaltet hast (es kann, aber muss kein Kunstwerk werden, denn es geht uns mehr um das Symbol an sich), dann zünde sie bewusst an, indem du noch einmal benennst, was du ans Licht bringst: „Ich bringe … ans Licht.“ Achte dabei auf eine positive Formulierung in der Gegenwart. Also nicht „ich will ans Licht bringen“, sondern „ich bringe ans Licht“, weil du ansonsten im ewigen Wollen steckenbleiben könntest, ohne das Ziel wirklich zu erreichen. Dann entzünde deine Kerze.

Und dann warte ab, was in dir passiert, welche Bilder, Gefühle und Gedanken entstehen, ob Erinnerungen oder Hinweise für nächste Schritte auftauchen, während du in die Flamme blickst. Nimm wahr, was sich dir zeigen will! Es geht jetzt nicht darum, Lösungen und Umsetzungsmöglichkeiten durch den Verstand zu entwickeln, sondern offen – d.h. in offener Achtsamkeit – auf das zu lauschen, was in dir ist und sich offenbaren will.

Wenn du merkst, dass du in deinen Kopf und in Alltagsgedanken kommst, danke dem Feuer und dem Licht und kehre in dein Alltagsbewusstsein zurück, indem du zum Beispiel mehrmals kräftig ein- und ausatmest oder dich bewegst, streckst und dehnst. Wenn du magst, kannst du dir Notizen zu deinen Eindrücken und Erfahrungen in deinem Tagebuch machen.

Bleibe, solange du willst, in Ruhe sitzen und betrachte die Flamme, ohne etwas Besonderes zu wollen oder zu tun. Schaue, ob es noch etwas zu tun oder erledigen gibt. Und finde dann für dich einen stimmigen Abschluss. (Wenn du ein Ritual gestaltet hast, beende es jetzt auf deine Weise.)

Wenn du dich später mit der Kraft deines inneren Lichts verbinden willst, kannst du sie jederzeit wieder entzünden.

Melanie LannerWas willst du ans Licht bringen?

Willkommen auf meinem Blog!

Melanie Lanner Shiatsu

Seit heute bin ich Shiatsu-Praktikerin in selbständiger PraxisIch freue mich drauf, dich in meiner Praxis begrüßen zu dürfen!

Foto: Isabel Egger

Foto: Isabel Egger

Hier auf dem Blog stelle ich dir Hintergrundinformationen zum Shiatsu und zur ganzheitlichen Gesundheit zur Verfügung. Außerdem beschäftige ich mich den verschiedenen Wegen der Selbsterfahrung, weil diese mein letztes Jahrzehnt geprägt hat und für mich neben der fundierten Shiatsu-Ausbildung die wichtigste Basis meiner Arbeit als Shiatsu-Praktikerin ist.

 

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