Entwicklung von Meridianen

Melanie Lanner Shiatsu

Befruchtung

„Eine Eizelle verbindet sich mit einer Samenzelle zu einer neuen Zelle, einem neuen Leben,
und diese Zelle hat das Programm gespeichert, sich zu teilen.
So entstehen aus einer Zelle zwei Zellen, dann vier, dann auch, dann 16, dann 32,
dann 64, dann 128, dann 256 und so weiter.
Irgendwann ist ein Zellhaufen entstanden und dieser entwickelt sich weiter zu einer Kugel,
bei der alle Zellen außen zugeordnet sind.
Und das Programm läuft weiter: Die Zellkugel entscheidet sich, Organe auszubilden,
indem sie an bestimmten Stellen ihre Oberfläche einstülpt.
Es entsteht dann ein Zipfel, der in das Lumen der Kugel hineinreicht,
und dieser Zipfel entwickelt sich dann zum Beispiel weiter zur Lunge.
Dort, wo die Einstülpung der Oberfläche war, schließt sich die Oberfläche wieder,
indem sich die Ränder der Oberfläche zusammenschieben.
Diese Ränder treffen dann aufeinander und bilden eine Narbe.
Die Narbe ist also eine Stelle an der Oberfläche, die über der Einstülpung entsteht,
aus der sich die Lunge entwickelt, und diese Narbe ist noch mit der Lunge,
mit der Einstülpung verbunden.
Die Narben kann man sich als Meridiane vorstellen, als Linien, als ‚alte Narben’,
die noch immer eine Verbindung mit dem einem Organ haben –
in unserem Beispiel mit der Lunge.“
(Georg Weidinger)

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